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Generationenwechsel

Am 12.01.2019 wurde ein neuer Vorstand für den KMV Vulkaneifel gewählt.

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Neuer Ehrungsantrag

Es gibt einen neuen Ehrungsantrag an den KMV Vulkaneifel im Downloadbereich. Bitte diesen zukünftig benutzen.

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Dirigentensuche

Der Musikverein Reuth e.V. sucht einen neuen Dirgenten - auch ohne Dirigentenausbildung oder große Erfahrung.

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Jahreshauptversammlung sorgt für Generationenwechsel

Neuer Vorstand des Kreismusikverbandes Vulkaneifel e. V. gewählt

 

Für Samstag, den 12.01.2019, lud Johann Diederichs letztmalig als Vorsitzender zur Jahreshauptversammlung des Kreismusikverbandes (KMV) Vulkaneifel e. V. ein. Wie angekündigt trat er nicht wieder zur Wahl des Vorsitzenden an. Mit dem Amt des Vorsitzenden wurde ebenso die Stelle des stv. Vorsitzenden, des Geschäftsführers, des Kassierers sowie zweier Beisitzer vakant. Die lange Suche nach Nachfolgern wurde auf Initiative von Christian Hilgers, Vorsitzender des MV Hillesheim und der Eifelphilharmonie, beendet. Ohne Gegenstimmen wurden Mirko Wagner zum Vorsitzenden, Andrea Klinkner zur stv. Vorsitzenden, Johannes Born zum Geschäftsführer sowie Astrid Leuschen zur Kassiererin gewählt. Klaus Esch und Sabrina Thönnes wurden zu Beisitzern gewählt. Theresia Jonker (Jugendleiterin), Ulrich Schun (Beisitzer), Eva Müller (Beisitzerin) und Udo Weller (Beisitzer) wurden wiedergewählt. 

 

<<Musik ist das, was wir für die Seele brauchen!>>

Mit diesen Worten eröffnete Landrat Heinz-Peter Thiel seine Grußworte an die knapp 60 erschienenen Gäste aus 26 Musikvereinigungen des Kreises. Er zeigte seine Erleichterung, dass der KMV Vulkaneifel e. V. durch die Bereitschaft der Neugewählten weiter bestehen könne, wo doch bis zwei Wochen vor dem Termin die Situation anders ausgesehen habe. 

 

Ehemalige Vorstandsmitglieder ausgezeichnet

Nach vierjähriger Vorstandsarbeit scheidet Eva Saxler als Beisitzerin aus. Für seine 18-jährige Vorstandsarbeit im KMV als Beisitzer wurde Eddy Quetsch mit der Verdienstnadel des Landesmusikverbandes ausgezeichnet, ebenso Patrick Jaquemod (für 14-jährige Vorstandsarbeit als Kassenführer) und Tino Fiedler (für 12-jährige Vorstandsarbeit zuletzt als stv. Vorsitzender). Alfred Kettel verläßt den Vorstand als Geschäftsführer und wurde für seine mehr als 24-jährige Vorstandsarbeit im KMV mit der Verdienstmedaille des Landesmusikverband ausgezeichnet. Gordon Schnieder, MdL und stv. Landesmusikpräsident Rheinland-Pfalz, dankte Johann Diederichs für seine intensive Arbeit der vergangenen 30 Jahre im Vorstand des KMV, zunächst als Beisitzer, dann als stv. Vorsitzender und ab 1992 als Vorsitzender und überreichte neben einer Urkunde der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände auch die „Verdienstmedaille in Gold mit Diamant“. 

 

Jugendarbeit und Vernetzen sind wichtige Ziele in der Zukunft

Die Vorstandsmitglieder wollen nach der Übergabe und Einarbeitung Innovationen auf allen Ebenen einführen, in erster Linie in der Jugendarbeit. Ansonsten soll das Netzwerk unter den Musikvereinen ausgebaut werden. Hierzu sollen auch die Erfahrungen und Kompetenzen des bisherigen Vorstandes involviert werden. Die erste, konstituierende Sitzung des neuen Vorstandes findet am 03.02.2019 statt. Für die Zukunft der Vorstandsarbeit wurde viel Erfolg und „ein gutes Händchen“ von den Mitgliedern des KMV Vulkaneifel e. V. gewünscht. 

 

Dirigentensuche

Der Musikverein Reuth e.V. sucht einen neuen Dirgenten - auch ohne Dirigentenausbildung oder große Erfahrung. Interessierte mögen sich bitte melden unter:

Neues zum Bundeskinderschutzgesetz

Unterzeichnung Beitrittserklärung Bundeskinderschutzgesetz

 

An alle Kreismusikverbände und Kreismusikjugenden,

 

wir sind im neuen Jahr angekommen und das Thema Bundeskinderschutzgesetz ist uns ebenfalls gefolgt. Heute darf ich Ihnen ein Schreiben übermitteln, dass noch einmal auf die Dringlichkeit der Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes in unserem Verband hinweist.

 

Des Weiteren gab es vielerlei Anfragen bezüglich bearbeitbaren PDF-Dokumenten bzw. Word-Dokumenten der vorhandenen Musterformulare. Dieser Bitte sind wir natürlich nachgekommen und haben diese ebenfalls auf unserer Homepage online gestellt. Dort können Sie diese Formulare rund um die Uhr herunterladen (http://www.lmj-rlp.de/LMJ/Materialien.html und dort unter dem Punkt "Bundeskinderschutzgesetz *neu*").

 

Wir werden weitere ergänzende Handlungshilfen nach Bedarf online stellen.

 

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

 

Mit musikalischen Grüßen

 

Erik Meisberger
Jugendbildungsreferent
Landesmusikjugend Rheinland-Pfalz
Im Handwerkerhof 1
54338 Schweich-Issel
Mobil: 0160-91095196
Fon: 06502-9360158
Fax: 06502-9360159
Mail: geschaeftsstelle@lmj-rlp.de
URL: www.lmj-rlp

 

Januar 2015

Bundeskinderschutzgesetz in Vereinen

Gerade das Thema Bundeskinderschutzgesetz wird uns noch stark beschäftigen, sind hier doch einige Regelungen enthalten, insbesondere das Thema "Führungszeugnisse", für welche wir unsere Vereine sensibilisieren bzw. als Ansprechpartner zur Verfügung stehen müssen. Unsere Ansprechpartner für beide Themen finden Sie in der unten stehenden Pressemeldungen. Sie stehen Ihnen gerne auf für weitere Auskünfte zur Verfügung.

 

November 2012

Kopieren von Noten: Das machen doch alle so!

Hand aufs Herz: Ob Blasmusikverein oder Spielleute, Noten werden in beiden Sparten kopiert. „Das machen doch alle“, klärt man mich auf. Das mag zwar so sein, aber das ändert nichts daran, dass das Kopieren von Noten eine strafbare Urheberrechtsverletzung ist. Und obendrein ist sie den Musikverlagen und dem Komponisten gegenüber nicht fair. Beide brauchen die Einnahmen zum Broterwerb.

 

Die Musikverlage murren zwar verhalten über das „Tauschbörsenunwesen“, wo gebrauchte Noten gehandelt werden, aber sie halten still – noch! Dieser Zustand ist für beide Seiten unbefriedigend, weil er eine Grauzone eröffnet, die keine Rechtssicherheit gewährleistet.

 

Deshalb habe ich den Kontakt zu einem namenhaften Musikverlag gesucht. Beim Musikverlag Rundel GmbH im oberschwäbischen Rot an der Rot war ich an die richtige Adresse geraten. Wir besprachen das Thema des Notenkopierens offen und lösungsorientiert. „Die Irritationen bei den Vereinen haben zugenommen“, meinte Thomas Rundel. Er war sichtlich erleichtert darüber, dass Lösungen angestrebt werden die dem Bedürfnis beider Seiten gerecht werden. „Wir pflegen mit den Vereinen langjährige Geschäftsbeziehungen und wollen unsere Rechte und die der Komponisten nicht mit juristischen Mitteln durchsetzen müssen“, meinte Rundel. Im Gespräch kamen wir zu folgendem Lösungsvorschlag:

 

Der Verlag duldet für die ausschließliche Nutzung im Verein Kopien von einzelnen Stimmen aus den gekauften Notensätzen,

  • wenn diese zur Komplettierung der individuellen Orchesterbesetzung erforderlich sind.
  • wenn Vergrößerungen oder Verkleinerungen des Formates notwendig sind.
  • wenn das Umblättern während der Aufführung sonst nicht problemlos möglich ist.

 

Die Vereine erklären sich im Gegenzug bereit,

  • Original-Notensätze zu kaufen.
  • sämtliche Stimmen der Notensätze mit einem eigenen Vereinsstempel zu kennzeichnen.
  • zu gewährleisten, dass kein Tausch/Verleih der Noten zwischen Orchestern stattfindet.

 

Über diesen Vorschlag sollten wir nachdenken.

 

Einen weiteren Diskussionspunkt stellen die Partituren für Juroren bei Wertungsspielen dar, da es manchen Orchestern geradezu als „Verschwendung“ erscheint, von einem Stück noch zusätzliche Partituren kaufen zu müssen. Die Rahmenbedingungen eines guten Wertungsspiel-Systems sehen jedoch nun einmal vor, dass Juroren ihre Kommentare in Partituren eintragen. Wertungsspiele bringen den Vereinen einen Mehrwert in ihrer musikalischen Arbeit. Das intensive Proben für den Wettbewerb, ein Auftritt in der unvergleichlichen Atmosphäre eines Wertungsspieles, die fachliche Bewertung durch eine Jury– von einer solchen Fortbildungsmöglichkeit kann ein Orchester letztendlich nur profitieren.

 

Von Verlagsseite könnte man nun darüber diskutieren, den Vereinen durch spezielle Juroren-Exemplare in der Art einer Studien- oder Probepartitur entgegenzukommen. So gäbe es auch in dieser Situation keine illegalen Kopien, die Wertungsrichter könnten mit ordentlichem Notenmaterial arbeiten und die Kosten für die Blasorchester blieben überschaubar.

 

Das Kopieren oder Tauschen von Noten ist auf den ersten Blick eine verlockende Lösung, weil kostensparend. Langfristig hat sie aber fatale Folgen. Das Musikwesen funktioniert nur bei Geben und Nehmen. Wo Komponisten kein auskömmliches Einkommen haben, ist kein Platz für Kreativität. Überleben die Komponisten nicht, können auch Verlage nicht leben. Damit wäre der schleichende Tod des Blasmusikwesens vorprogrammiert.

 

Siegfried Kauder
Präsident BDMV

 

Januar 2012